Eine schrecklich sportliche Familie

Heute will ich euch mal von unserem Sonntags-Familiensport erzählen.

Seit über zwei Jahren gehen wir jeden Sonntag mit der ganzen Familie laufen, in jeder Jahreszeit und bei so ziemlich jedem Wetter – außer wenn es stürmt, gewittert (dann sollte man nicht in den Wald gehen!) oder gaaaanz doll regnet… Das ist sehr gesund, man wird nicht so leicht krank, und es tut Mama und Papa total gut. Die sind dann weniger gestresst. Und Mama hat beim Laufen immer total gute Ideen oder überlegt sich neue Bilder oder Texte.

Der Papa schiebt mich im Jogger (das ist auch mein Fahrradanhänger) und ist trotzdem immer noch schneller als die Mama. Manchmal kommt auch meine große Schwester mit und zieht mich mit dem Fahrrad. Dann ist der Papa noch schneller.

Einmal hat es unterwegs angefangen zu schütten, und Mama und Papa waren ganz schnell klatschnass. (Da war es zum Glück noch ein bisschen wärmer!) Aber dann hat es auch noch angefangen zu donnern und zu blitzen, und wir haben uns lieber mal in der Eisdiele untergestellt. Eis gegessen haben wir dort aber leider nicht. Ich mache mir zwar eh nichts aus Eis, aber ich wäre gern noch ein bisschen dageblieben, da kann man immer gut Leute beobachten. Aber irgendwann hat es nicht mehr geregnet, und das Gewitter ist vorbeigezogen, und dann konnten wir auch den Rest bis nach Hause laufen.

Die ganze Strecke ist genau 10 Kilometer lang. Das heißt, Papa und ich laufen bestimmt 30 Kilometer, denn wenn Mama 100 Meter läuft, läuft der Papa mit mir 100 Meter vor, 100 Meter wieder zurück und wieder 100 Meter vor! Außerdem dreht er ganz viele Kurven mit mir und fährt Rennen, das macht total Spaß! Früher fand ich es total doof, mit zum Joggen zu kommen, vor allem, als ich noch im Kinderwagen lag und überhaupt nichts sehen konnte. Aber jetzt finde ich es richtig toll! Ich freue mich immer ganz laut, wenn es wieder losgeht. Manchmal mache ich unterwegs auch noch ein Nickerchen.

Am Ende ist Mama aber als Erste zu Hause, denn wir lassen ihr auf dem letzten Kilometer einen kleinen Vorsprung. Da kommen wir nämlich an den Pferden vorbei, wo wir immer anhalten und meinem Lieblingspferd hallo sagen müssen. Von dem erzähle ich euch demnächst mehr.

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2 Gedanken zu “Eine schrecklich sportliche Familie”

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