Eine Geburtshelferin unseres Blogs

Nothing is perfect

Vor einem halben Jahr ging Mama schon eine ganze Weile mit der Idee „schwanger“, einen Blog über mich zu machen. Aber sie hatte nicht den blassesten Schimmer, wie so was geht. Den hat sie eigentlich immer noch nicht, aber gemacht hat sie es trotzdem, und dazu ermuntert, einfach anzufangen, hat sie Katharina von Ich gebäre. Das ist auch ein Blog, in dem Geschichten von Geburten erzählt werden.

Mama hat damals nämlich viel im Internet gelesen, um herauszufinden, wie das geht, unter anderem bei Selbständig im Netz. Und da hat sie dieses Interview mit Katharina gelesen: Schreibend im Zug und mit dem Herzen dabei – Interview mit Bloggerin Katharina. Mama verstand zwar größtenteils nur Bahnhof –Suchmaschinenoptimierung? Onpage? Offpage? Backlinks??

Aber ganz am Schluss hat Katharina etwas sehr Wichtiges als Tipp für angehende Blogger gesagt. Eigentlich waren es nur zwei Wörter, mit denen Mama sich direkt angesprochen gefühlt hat: „Mach einfach!“ Ausbauen, verbessern, „optimieren“ kann man immer noch.

Und da hat Mama es einfach gemacht. Unser Blog ist nicht perfekt. Aber wer oder was ist das schon? Geht es nicht gerade hier im Blog darum, dass nicht alles perfekt sein muss, damit man glücklich ist?

Brücken schlagen

Vor lauter Freude hat Mama der Katharina gleich eine Mail geschrieben und sich bei ihr für diesen Anstoß bedankt. Daraus hat sich ein sehr netter und für Mama extrem hilfreicher Kontakt entwickelt, denn Katharina konnte der Mama noch viele gute Tipps geben.

Außerdem passen unser Blog und Katharinas Blog gut zusammen, denn ein großer Teil aller Behinderungen passiert bei der Geburt. Und so eine Geburt, bei der etwas schiefgegangen ist, das schwerwiegende Folgen hat, ist für die Mamas und natürlich auch die Papas schwer zu verarbeiten. Gut, dass es dann jemanden wie Katharina gibt, der den Eltern dabei hilft und mit ihnen die Geschichte ihrer Geburt aufschreibt.

Und gut, wenn diese Eltern, die plötzlich vor der Situation stehen, ein schwer behindertes Kind zu haben, hier in unserem Blog lesen können, dass das nicht das Ende ist, sondern der Beginn einer spannenden Reise in ein neues Land, das nicht viele kennen und das für jeden Reisenden andere Abenteuer und Herausforderungen aber auch viele Glücksmomente bereithält.

Und um eine Brücke zwischen den LeserInnen unseres Blogs und denen von Ich gebäre zu schlagen, hat Katharina mit der Mama ein Interview über meine Geburt gemacht. Das könnt ihr hier lesen: Anders glücklich: Interview mit Nele zur Geburt ihrer körperbehinderten Tochter

Vielleicht habt ihr ja schon gelesen, wie meine Geburt verlaufen ist. Wenn nicht, könnt ihr das hier nachholen.

Geld stinkt nicht - oder??

Von Backlinks und Suchmaschinenoptimierung hat Mama immer noch keine Ahnung. Bisher verdient sie mit dem Blog auch keinen Cent. Es macht ihr einfach nur Spaß und sie freut sich wahnsinnig, dass viele Leute, die uns kennen, ihr sagen, dass ihnen der Blog gefällt und ihnen hilft.

Natürlich wäre es ganz nett, auch ein bisschen Geld damit zu verdienen, denn es macht ja auch viel Arbeit, und Mama hat darüber nachgedacht, Links einzubauen, bei denen sie mitverdient, wenn ihr darauf klickt und etwas kauft. Aber irgendwie fühlte sich das nicht richtig an. Mama will euch nur etwas empfehlen, wenn sie richtig überzeugt davon ist, und euch dann auch ganz deutlich und ehrlich darauf hinweisen, wenn sie daran etwas verdient. So wie hier:

Wenn ihr euch entscheiden solltet, eine von Katharinas Dienstleistungen bei Ich gebäre in Anspruch zu nehmen und ihr sagt, dass ihr durch Mamas Blog auf sie aufmerksam geworden seid, bekommt Mama von Katharina eine Provision. Aber nur dann, ganz egal, ob ihr hier auf einen Link geklickt habt oder nicht!

Der Weg zu zwei Zielen

In allererster Linie soll dieser Blog anderen helfen, aufklären, erklären. Und mehr und mehr bilden sich zwei Ziele heraus, ohne dass Mama sich darüber am Anfang so bewusst Gedanken gemacht hat. Zufälligerweise sind das auch relativ aktuelle Themen, zumindest unter „Insidern“ – und da stoßen wir gleich auch auf das erste Problem:

Ein großes Thema heißt nämlich „Inklusion“. Das bedeutet, dass Leute mit Behinderung und Leute ohne Behinderung ganz normal miteinander leben können – sollten. Da Mama eine Person ohne nennenswerte Behinderung ist, hat sie sich, bevor ich da war, nicht besonders mit dem Thema beschäftigt und kaum etwas mit Leuten mit nennenswerter Behinderung zu tun gehabt. Allein das zeigt ja schon, dass es mit dem Zusammenleben noch nicht weit her ist…

Und das zweite Thema heißt „Resilienz“, das ist die Fähigkeit, mit schlimmen Erlebnissen oder Situationen klarzukommen. Anscheinend können Mama und Papa das ganz gut, und vor allem ich, denn schließlich bin ich diejenige, die die blöden Sachen meistens am eigenen Leib erlebt. Aber woher kommt diese Fähigkeit? Was ist dazu nötig, um Schicksalsschläge zu überwinden? Warum kommen manche besser und manche weniger gut und manche gar nicht damit klar? Das möchte Mama gern herausfinden und versuchen, es den Leuten zu vermitteln, denen das nicht so leicht fällt.

Das sind natürlich große Ziele, zu denen Mama gern ihren bescheidenen Beitrag leisten würde und über die sie selbst noch sehr sehr viel lernen muss! Aber auch hier heißt die Devise: learning by doing! Lasst uns das gemeinsam tun!

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