Unser Urlaub im Kupferhof

Ende März waren Mama und ich im Urlaub in Hamburg. Okay, „in Hamburg“ stimmt zwar, denn die Walddörfer gehören zu Hamburg dazu, aber, wie der Name schon sagt, gibt es dort eines seeeeehr viel: Wald!

Wir waren im Neuen Kupferhof. Das Besondere dort ist, dass ich rund um die Uhr versorgt und betreut wurde, während Mama was anderes machen konnte. An sich eine sehr tolle und wichtige Idee! Allerdings war es für mich und auch für Mama erst mal sehr komisch, dass wir getrennt voneinander gewohnt haben, aber doch im selben Haus, wo wir uns dann auch immer wieder über den Weg gelaufen sind.

Am ersten Abend, gerade erst angekommen, sollte ich direkt alleine in einem fremden Zimmer schlafen. Das fand ich schon mal doof. Die Leute, die sich um mich gekümmert haben, waren aber ganz nett, und irgendwann fand ich es okay.

Dann stand die Mama morgens auf einmal wieder bei mir im Zimmer, und ich hab angefangen zu heulen, weil ich dachte: Schade, jetzt kommt sie mich schon wieder abholen. Aber wir sind da geblieben, eine ganze Woche lang, und die Mama war mal da und mal weg, und beim Essen habe ich sie meistens gesehen, aber sie saß woanders als ich oder hat sich versteckt und gedacht, ich sehe sie nicht – sehr merkwürdig! Als die Mama dann einfach mal den ganzen Tag weggefahren ist, war das total okay für mich.

Einmal war sie an der Ostsee und hat sich dort die Steilküste angesehen, da war es noch total warm. 

Leider wurde es von Tag zu Tag kälter…

Mama und ich haben auch zusammen einen Ausflug gemacht und sind mit dem Auto ins Miniatur-Wunderland gefahren.

Danach noch einen Spaziergang durch Speicherstadt und Hafen City:

Am Donnerstag sah es dann morgens so aus:

Mama ist noch mal mit der Bahn und ohne mich nach Hamburg gefahren.

Ob wir es wieder tun würden?

Aaaaalso… es waren vielleicht nicht die allerbesten Voraussetzungen für unseren ersten Aufenthalt dort: wegen Corona gab es zu wenig Personal und viele Aktivitäten sind ausgefallen, zum Beispiel kamen die Therapiehunde nicht, aber immerhin die Clowns. Wegen der Kälte konnten wir Kinder leider nicht so oft draußen auf dem tollen Spielplatz mit Schaukeln, einer Rutsche und Trampolinen spielen oder mal einen Spaziergang machen. 

Dazu kam, dass die Leute da mich ja erst mal kennen- und verstehen lernen mussten, und nachdem Mama und ich kurz vor dem Urlaub noch Corona hatten und beide noch ein bisschen platt davon waren, war ich auch nicht unbedingt in Bestform.

Ich sag mal so: ich fand es so mittel-okay, und die Mama überlegt noch, ob sie uns für nächstes Jahr wieder dort anmeldet. Das geht sowieso erst ab Juli. Dann bucht sie für mich vielleicht auch Therapien mit, das geht nämlich auch, und dann wird es für mich nicht so langweilig. Und vielleicht haben wir ja mit dem Wetter dann mehr Glück.

Kurz: der nächste Aufenthalt kann eigentlich nur besser werden 😉

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